Android Auto & Apple CarPlay

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Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung

Die Android-Version von TDM bringt eine vollwertige Android-Auto-Unterstützung mit: Karte mit Route, Track und eigener Position, Manöverkarte mit Ansagen, Start/Stopp/Pause, Zoom, Tag/Nacht, ein komplettes Menü („Wohin?“ mit Suche, POI-Kategorien, Zuhause/Arbeit, letzten Zielen), die Routen- und Track-Bibliothek, Presets, Lautstärke, Sprachumschaltung, bei jedem wählbaren Ziel die Entfernung, nach der die Listen auch sortiert sind, dazu ein Pfeil für „liegt voraus“ und ein U-Turn-Symbol für „schon passiert“, eine Info-Seite mit Fassung, Update-Prüfung, geladener Route samt Länge und Freigabe-Code, Diagnose senden und ein Video-Mitschnitt der Kartenfläche — und als Besonderheiten Verkehrslage, Sperrungen und die Zielwahl direkt auf der Karte per Fadenkreuz; Verkehrslage und Sperrungen setzen eine Pro-Lizenz voraus. Dabei gilt immer: Die App läuft auf dem Telefon, das Auto- bzw. Lenker-Display ist Anzeige und Bedienoberfläche; Routing, Off-Route-Logik und Ansagen rechnet weiter dein Telefon.

Eine gestoppte Route bleibt auf dem Autodisplay und lässt sich von dort neu starten oder simulieren. Und die letzte Zeile unter „Letzte Ziele“ löscht den Verlauf — zweimal tippen.

Nur gepinnte POIs erreichen den Autobildschirm: als Marker auf der Autokarte und als Liste „Meine Orte“ unter „Wohin?“. Gepinnt ist ein POI, wenn sein Auge in der POI-Liste offen ist. Ein Import bringt schnell tausende Punkte, der Autobildschirm zeigt aber nur wenige Zeilen - du wählst deshalb die Handvoll, die zur Fahrt gehört (Kapitel POIs). Solange die CarPlay-Freigabe aussteht, weist der Erststart-Assistent auf dem iPhone darauf hin und verlinkt die Übersicht im TD-Portal.

Apple CarPlay ist in TDM bereits vollständig eingebaut — Karte, Turn-by-Turn-Manöver, Menü und Zielsuche. Apple verlangt für CarPlay-Navigations-Apps allerdings eine manuelle Freigabe der App durch Apple selbst. Sobald diese Genehmigung vorliegt, wird CarPlay mit einem Update freigeschaltet.

Siehe auch: Vereinfachter Modus: das Telefon bleibt in der Tasche · Typische Displays: Carpuride, Chigee & Co. · Warum manches nur in der App geht — und manches nur am Display · Android Auto · Gepinnte POIs - die wenigen, die unterwegs zählen · Rundtour-Vorschläge auf Android Auto · Bibliothek: starten, simulieren — oder nur anzeigen · Simulation am Autoschirm: was sie fährt und wie schnell

Rundtour-Vorschläge auf Android Auto

Sind die KAKIMOTO Rundtouren eingeschaltet, erscheinen ihre Zielvorschläge auch auf Android Auto: als Einblendung über der Karte mit „Los!“ und „Später“ und zusätzlich als Ansage. Zeigt eine Head-Unit keine Einblendungen, kommt stattdessen eine kurze Meldung und im Hauptmenü eine Kachel Rundtour. Fehlt die Offline-Karte der Region, sagt der Autoschirm das einmal je Fahrt — allerdings nur, solange die Karte am Telefon seit dem App-Start nicht offen war. Das alles gilt auch, wenn das Telefon gesperrt in der Tasche liegt: Die Ortung bleibt im Hintergrund aktiv, solange ein Autoschirm verbunden und der Rundtouren-Schalter an ist. Alles Weitere steht im Kapitel „KAKIMOTO Rundtouren“, Abschnitt „Rundtouren auf Android Auto“.

Siehe auch: Rundtouren auf Android Auto · Einfach losfahren: die Idee · Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung · Warum manches nur in der App geht — und manches nur am Display

Typische Displays: Carpuride, Chigee & Co.

Neben den fest verbauten Auto-Head-Units gibt es eine ganze Familie von Nachrüst-Displays fürs Motorrad, die Android Auto und Apple CarPlay kabellos empfangen: Carpuride, Chigee (z. B. AIO-5), RiderNav, MotoRide und viele weitere. Sie sind wasserdicht, sonnenlicht-tauglich und kommen mit Lenker-Halterung; manche bringen Extras wie Dashcam oder Reifendruck-Überwachung mit. Das Telefon bleibt sicher in der Tasche und funkt die TDM-Oberfläche aufs Display.

Android Auto und CarPlay verfolgen dieselbe Idee — die App läuft auf dem Telefon, das Display zeigt eine fahr-taugliche Oberfläche — unterscheiden sich aber im Detail: Android Auto erlaubt TDM eine selbst gezeichnete Karte (inklusive Offline-Vektorkarte und Kurven-Overlay), CarPlay stellt die Karte über Apples Karten-Framework dar. Beide geben Menüs, Listen und Tasten als feste Schablonen vor — mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Siehe auch: Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung · Warum manches nur in der App geht — und manches nur am Display

Vereinfachter Modus: das Telefon bleibt in der Tasche

Wer TDM überwiegend am Autobildschirm benutzt, braucht die volle Telefon-Oberfläche mit ihren Karten, Listen und Einstellungsseiten unterwegs gar nicht. Für diesen Fall gibt es den vereinfachten Modus, im Schalter „Auto-Startseite“ genannt.

Was sich ändert: Die App startet nicht mehr mit der Karte, sondern mit einer kleinen Seite. Ganz oben steht der Verbindungsstand des Autobildschirms, darunter liegen vier Kacheln: Konto, Einstellungen, Hilfe und „Alle Funktionen“. Mehr ist dort nicht — und mehr braucht man auch nicht, solange Karte, Ziel und Ansagen ohnehin auf dem Autodisplay laufen.

Was sich NICHT ändert: Am Autobildschirm selbst erscheint unverändert alles — dasselbe Menü, dieselbe Karte, dieselben Ziele. Der vereinfachte Modus ist eine Startvoreinstellung, keine Beschneidung: keine einzige Funktion wird gesperrt, und „Alle Funktionen“ öffnet die vollständige App mit einem Tipp.

Ein- und ausschalten: TDM fragt danach bei der Ersteinrichtung — allerdings nur, wenn du dort PKW, Motorrad oder Wohnmobil gewählt hast, und nur auf Telefonen mit Autobildschirm. Später jederzeit über Einstellungen > System > Auto-Startseite; dort steht auch „Ersteinrichtung erneut ausführen“, falls du die beiden Fragen noch einmal sehen möchtest.

Android Auto und Apple CarPlay: Heute wirkt der Modus mit Android Auto. Auf dem iPhone fragt der Assistent bereits nach Apple CarPlay, weil die CarPlay-Unterstützung fertig eingebaut ist; nutzbar wird sie, sobald Apple die Freigabe für die App erteilt hat — siehe „Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung“.

Siehe auch: Vereinfachter Modus für den Autobildschirm · Die Auto-Startseite im Einzelnen · Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung · Warum manches nur in der App geht — und manches nur am Display · Simulation am Autoschirm: was sie fährt und wie schnell

Bibliothek: starten, simulieren — oder nur anzeigen

Hinter den Kacheln „Tracks“ und „Routen“ liegt die Bibliothek des Autoschirms: die auf dem Telefon gespeicherten Aufzeichnungen und geplanten Routen und, wenn du angemeldet bist, deine Touren aus der TD-Cloud. Wählst du einen Eintrag, stehen drei Zeilen zur Wahl:

Wozu „Anzeigen“ gut ist: Du willst vor der Abfahrt sehen, wohin eine Tour überhaupt führt — besonders bei einer Cloud-Route, die erst heruntergeladen werden muss. TDM schaltet dafür gleich den Überblick ein und zeigt die ganze Linie von Anfang bis Ende statt nur des Ausschnitts um deine Position. Gefällt sie dir, startest du sie mit der Start-Taste, die danach bereitsteht; gefällt sie dir nicht, siehst du dir die nächste an. Standort oder Hintergrund-Ortung braucht „Anzeigen“ nicht — es wird ja nichts gefahren.

Während einer laufenden Navigation oder Simulation ist „Anzeigen“ gesperrt und meldet „Erst die Fahrt beenden“: Die neue Tour müsste die laufende von der Karte nehmen, und einen Fahrer unterwegs seiner Führung zu berauben, nur weil er etwas nachsehen wollte, wäre die schlechtere Überraschung.

Siehe auch: Simulation am Autoschirm: was sie fährt und wie schnell · Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung · Warum manches nur in der App geht — und manches nur am Display · Deine Tracks & Routen aus der Cloud

Simulation am Autoschirm: was sie fährt und wie schnell

Die Kachel „Simulation“ im Automenü fährt eine Tour virtuell ab — mit Karte, Manöverkarte, Spurhinweisen und Ansagen, genau wie eine echte Fahrt. Sie kennt drei Fälle:

Aus demselben Grund erscheinen Start- und Simulationstaste auf dem Kartenbildschirm nur, wenn etwas geladen ist: ohne Ziel gäbe es nichts zu fahren, und eine Taste ohne Wirkung ist am Lenker schlimmer als gar keine. Die Kachel im Menü bleibt dagegen immer sichtbar, damit die Simulation auch findet, wer die App gerade zum ersten Mal geöffnet hat.

Das Tempo stellst du am Autoschirm unter „Tempo / Simulation“ ein: Stufe 1 ist Echtzeit, darüber beginnt der Zeitraffer bis hinauf zu 800 km/h. Diese Stufe gilt seit September 2026 auch dann, wenn die App nur über den Autoschirm läuft — vereinfachter Modus, Telefon gesperrt in der Tasche. Vorher las allein die Telefonoberfläche die Einstellung; lief die App ohne sie, fuhr die Simulation stur mit 80 km/h, und die eingestellte Stufe blieb wirkungslos. Eine Einschränkung gehört dazu: Im vereinfachten Modus — wenn die App nur über den Autoschirm läuft — fährt Stufe 1 durchgehend mit 50 km/h; ein Tempolimit wird dort nicht abgefragt. Dem Schild an der Strecke folgt die Echtzeit-Stufe nur, solange die Karte am Telefon läuft. Ändern kannst du die Stufe mitten in der Fahrt: nach wenigen Sekunden wird sie übernommen, und das neue Tempo wird angefahren statt gesprungen.

Ansagen: Bei gemächlichem Tempo hält die Simulation für jede Ansage kurz an, damit Anweisung und Position zusammenpassen. Ab etwa 130 km/h fährt sie während der Ansagen weiter — wer Zeitraffer einstellt, will die Strecke sehen und nicht bei jeder Ansage bis zu 15 Sekunden stehen.

Die Simulation ist zugleich der Modus, den Google für die Prüfung einer Navigations-App im Play Store verlangt; deshalb ist die Kachel unabhängig von allen Schaltern im Menü zu finden.

Siehe auch: Bibliothek: starten, simulieren — oder nur anzeigen · Vereinfachter Modus: das Telefon bleibt in der Tasche · Simulation auf Android Auto - und im Preset · Simulation & Manöver-Vorschau · Android Auto: die Seite „Optionen“

Diagnose senden — und was danach mit den Daten passiert

Geht auf einer Fahrt etwas schief, hilft dem Entwickler das Protokoll genau dieser Fahrt. Die Kachel „Diagnose“ im Automenü schickt es direkt vom Autoschirm ins TD-Portal — ohne dass du das Telefon aus der Jackentasche holen und entsperren musst. Ein Upload kann Minuten dauern; solange zeigt der Autoschirm dauerhaft, wo er steht („Fahrt 2 von 5 · Sende … 47 %“).

Nach dem Senden werden die übertragenen Daten auf dem Gerät gelöscht — und zwar genau die, deren Empfang der Server bestätigt hat: die Ordner der einzelnen Fahrten, die mitgeschickten losen Dateien und der hochgeladene Ausschnitt des laufenden Protokolls. Bricht die Übertragung nach der dritten Fahrt ab, sind genau diese drei weg; alles Übrige bleibt liegen und geht beim nächsten Mal mit. Die gerade laufende Sitzung wird nie angefasst. Am Ende meldet der Autoschirm, wie viele Fahrten gesendet und gelöscht wurden — das Telefon sagt in seinem Abschlussdialog dasselbe.

Die Kachel erscheint nur, wenn die Protokollierung eingeschaltet ist (Einstellungen > Debug-Modus); sonst gäbe es fast immer nichts zu senden, und ein Knopf ohne Wirkung ist am Steuer schlimmer als eine fehlende Kachel. Gesendet wird über die Internetverbindung des Telefons; im Portal liegen die Daten unter TDM-Debug.

Siehe auch: Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung · Warum manches nur in der App geht — und manches nur am Display · Android Auto: die Seite „Optionen“

Warum manches nur in der App geht — und manches nur am Display

Android Auto und CarPlay unterliegen strengen Vorgaben von Google und Apple: Navigations-Apps müssen sich zertifizieren lassen und dürfen keine freie Oberfläche zeichnen, sondern nur vorgegebene Schablonen füllen (Navigationsansicht, Listen, Suche) — mit begrenzter Tastenanzahl, gekappten Listen und ohne freie Texteingabe während der Fahrt. Daraus ergeben sich die Unterschiede:

Siehe auch: Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung · Vereinfachter Modus: das Telefon bleibt in der Tasche · So sind die Offline-Karten aufgebaut · Bibliothek: starten, simulieren — oder nur anzeigen

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