KAKIMOTO Rundtouren

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KAKIMOTO Rundtouren - einfach losfahren

Das Feature für alle, die keine Lust auf Planung haben: Schalter in den Einstellungen aktivieren, aufs Motorrad setzen, losfahren. KAKIMOTO merkt, dass du unterwegs bist, und schlägt dir laufend Ziele in deine Fahrtrichtung vor - Pässe, Sehenswürdigkeiten, Cafés oder Bikertreffs - jeweils mit fertig gerechneter Kurvenroute. Ein Tipp auf 'Los!' startet die Navigation; 'Später' lässt den Vorschlag verschwinden, und bald kommt ein neuer. Die Heimreise behält KAKIMOTO dabei im Blick: maximale Fahrzeit und Spätestens-zurück-Uhrzeit stellst du einmal ein. Das Routing arbeitet vollständig offline - lade dafür einmalig die Offline-Karte deiner Region, die Kurvendaten und die Höhendaten herunter. Fehlt etwas, zeigt die Rundtouren-Seite oben einen Hinweis und lädt auf Knopfdruck alles Fehlende. Auf Android Auto erscheint der Vorschlag als Einblendung auf dem Autoschirm mit 'Los!' und 'Später' und wird angesagt. Das klappt auch, wenn das Telefon gesperrt in der Tasche liegt und nur Android Auto läuft. Dafür bleibt die Ortung im Hintergrund aktiv, solange ein Autoschirm verbunden ist und die Rundtouren eingeschaltet sind - ohne Autoschirm oder mit ausgeschaltetem Schalter schaltet sie sich wie bisher ab, der Akkuverbrauch ohne Fahrzeug bleibt also unverändert. 'Später' merkt sich die App: Das Ziel kommt danach seltener; ein Vorschlag, der unbeantwortet abläuft, ändert an seiner Bewertung nichts.

Interaktive Rundtouren - alles mit einem Tipp einrichten

KAKIMOTO rechnet unterwegs, ohne Internet. Dafür braucht es drei Downloads: die Offline-Karte deiner Region mit dem Straßennetz fürs Routing, die Kurvendaten, aus denen die Schlenker gewürfelt werden, und die Höhendaten für die Steigungsansicht. Dazu kommt der Schalter „Rundtouren-Vorschläge“ in den Rundtouren-Einstellungen. Der Knopf unten erledigt das alles in einem Zug: Er schaltet die Vorschläge ein, lädt die fehlenden Pakete für die Region deines aktuellen Standorts und öffnet die Einstellungen, in denen du den Fortschritt siehst. Fehlt eine Position, führt er stattdessen in die Offline-Karten, wo du die Region selbst wählst.

Siehe auch: Voraussetzungen: Karten, Kurvendaten, Zuhause, POIs · Einfach losfahren: die Idee · KAKIMOTO Rundtouren - einfach losfahren

Einfach losfahren: die Idee

KAKIMOTO Rundtouren sind für Tage, an denen du fahren willst, aber nicht planen. Du aktivierst einmal den Schalter unter Einstellungen → KAKIMOTO Rundtouren — mehr Bedienung braucht es nicht. Sobald du ohne geladene Route und ohne aktive Navigation losfährst, merkt die App das nach wenigen Sekunden und beginnt zu arbeiten: Sie sucht ein lohnendes Ziel in deiner aktuellen Fahrtrichtung, rechnet mit dem KAKIMOTO-Kurvenrouting eine Route dorthin und legt beides als Vorschlag auf die Karte.

Der Vorschlag erscheint als Karte oben am Bildschirm: Zielname, Distanz, geschätzte Fahrzeit und die voraussichtliche Rückkehrzeit. Mit „Los!“ startet sofort die Navigation. Tippst du auf „Später“ oder ignorierst den Vorschlag eine Minute lang, räumt er sich von selbst weg — und nach kurzer Zeit kommt ein neuer, wieder passend zu deiner (vielleicht inzwischen ganz anderen) Fahrtrichtung. Abgelehnte Ziele wiederholen sich innerhalb einer Tour nicht. So entsteht Stück für Stück eine spontane Rundtour: fahren, abbiegen, wohin du willst, Vorschläge annehmen oder verwerfen.

Als Ziele kommen Pässe aus der eingebauten Pässe-Datenbank sowie deine importierten POIs infrage — Sehenswürdigkeiten, Cafés, Restaurants, Bikertreffs. Was davon vorgeschlagen wird, bestimmst du über die Kategorien-Auswahl auf der Einstellungsseite.

Voraussetzungen: Karten, Kurvendaten, Zuhause, POIs

Damit KAKIMOTO unterwegs Routen rechnen kann, braucht es Offline-Material. Erstens die Offline-Region deines Fahrgebiets (Systemeinstellungen → Offline-Karten): Sie enthält das Straßennetz für das Routing direkt auf dem Gerät, ganz ohne Internet. Zweitens die Kurvendaten (eigenes Paket, ebenfalls dort): Mit ihnen würfelt KAKIMOTO die kurvigen Schlenker in die Route; ohne sie entsteht eine gewöhnliche Superkurvig-Route.

Setze außerdem dein Zuhause (langer Druck auf den GPS-Button oder in den Einstellungen): Es ist der Fixpunkt, den jede Rundtour im Blick behält. Ohne gesetztes Zuhause nimmt die App ersatzweise den Startpunkt deiner Fahrt.

Ihre Ziele bezieht die Funktion aus POIs. Auf der Einstellungsseite gibt es dafür zwei Import-Knöpfe: „Bikertreffs importieren“ sucht im Umkreis von 200 km nach Motorrad-Treffpunkten, „Ausflugsziele importieren“ holt Sehenswürdigkeiten, Cafés und Restaurants im Umkreis von 100 km (beides online per HERE-Suche; die importierten Ziele funktionieren danach offline). Zusätzlich kannst du wie gewohnt eigene GPX/KML-POIs importieren oder die POI-Suchen „entlang der Route“ und „im Kartenausschnitt“ nutzen — dort gibt es jetzt ebenfalls die Kategorie Bikertreff. Die Pässe-Datenbank ist bereits eingebaut und braucht keinen Import.

Wichtig: Das Rundtouren-Routing arbeitet vollständig offline — unterwegs braucht es kein Internet. Zur vollen Funktion gehören drei Downloads: die Offline-Karte deiner Region, die Kurvendaten und die Höhendaten. Fehlt etwas davon, zeigt die Seite „KAKIMOTO Rundtouren“ oben einen deutlichen Hinweis samt Knopf, der alles Fehlende in einem Rutsch herunterlädt.

Am schnellsten geht es über die geführte Tour: Die Seite „Interaktive Rundtouren“ hat einen Knopf, der die Vorschläge einschaltet, die fehlenden Pakete für die Region deines Standorts lädt und die Rundtouren-Einstellungen mit dem Fortschritt öffnet.

Siehe auch: Interaktive Rundtouren - alles mit einem Tipp einrichten · Einfach losfahren: die Idee

Fahrerprofil und Tour-Rahmen

Vier Entweder/Oder-Fragen beschreiben, wie du fährst — KAKIMOTO leitet daraus das Routing ab: Sportlich/Gemütlich bestimmt, wie weit die einzelnen Etappen-Ziele entfernt sein dürfen. Kurvenschleifer/Cruiser schaltet zwischen dem vollen KAKIMOTO-Kurvenrouting (mit gewürfelten Kurvennestern) und dem entspannteren Kurvig-Routing um. Nur Asphalt/Asphalt + Schotter steuert, ob unbefestigte Straßen gemieden werden. Gut ausgebaute Straßen/Kleine Nebenstraßen zieht die Route auf breite oder eben auf schmale Sträßchen.

Dazu kommt der Tour-Rahmen: Die maximale Fahrzeit (voreingestellt 6 Stunden) zählt nur reine Fahrzeit — wer eine Stunde im Café sitzt, verbraucht kein Budget, kommt aber entsprechend später heim. „Spätestens zurück“ (voreingestellt 20:00 Uhr) ist die harte Uhrzeit-Grenze; es gilt immer das knappere der beiden Limits. Mit den Schaltern Pässe und Café-Stopps nimmst du diese Zielarten in die Vorschläge auf oder heraus.

Unterwegs: was wann passiert

Der Vorschlags-Assistent ist bewusst zurückhaltend: Er meldet sich nur, wenn keine Route geladen und keine Navigation aktiv ist — lädst du selbst eine Route oder startest eine Navigation, schweigt er, bis die Karte wieder frei ist. Jeder Vorschlag verschwindet nach einer Minute von selbst, wenn du ihn nicht antippst; am Lenker muss niemand etwas bedienen. Nach einem abgelehnten Vorschlag wartet die App etwa anderthalb Minuten Fahrt, bevor sie den nächsten macht.

Das Heimweg-Budget arbeitet im Hintergrund: Für jeden Kandidaten prüft KAKIMOTO, ob Hinweg plus Heimweg (plus Reserve) noch in Fahrzeit- und Uhrzeit-Limit passen. Passt kein Ziel mehr, schlägt die App einmalig die Heimreise vor — mit fertiger Route nach Hause. Danach ist wieder Ruhe; wer trotzdem weiterfährt, fährt einfach weiter.

Gut zu wissen: Der erste Vorschlag einer Sitzung kann bis zu einer Minute dauern (die Pässe-Datenbank wird einmalig geladen). Während aktiver Rundtouren stellt die App das Routing-Profil „KAKIMOTO Rundtour“ aktiv; beim Abschalten des Features wird dein vorheriges Profil wiederhergestellt. Und: Ohne Android Auto erscheinen Vorschläge nur, solange TDM auf dem Display sichtbar ist — etwa in der Lenker-Halterung; aus dem Hintergrund kann sich die App auf dem iPhone nicht selbst nach vorn holen. Mit verbundenem Android Auto kommen sie auch dann, wenn das Telefon gesperrt in der Tasche liegt; siehe „Rundtouren auf Android Auto“.

Rundtouren auf Android Auto

Der Vorschlag erscheint nicht nur am Telefon, sondern auch auf Android Auto: Über der Karte des Autoschirms legt sich eine Einblendung mit Zielname, Entfernung, Fahrzeit und voraussichtlicher Rückkehr, dazu die Knöpfe „Los!“ und „Später“. Ist die Sprachausgabe eingeschaltet, wird der Vorschlag zusätzlich angesagt — am Lenker ist das der eigentliche Weg, überhaupt von ihm zu erfahren. Die vorgeschlagene Route liegt so lange sichtbar auf der Karte des Autoschirms und verschwindet wieder, sobald du ablehnst oder der Vorschlag abläuft.

Das Telefon darf dabei gesperrt in der Tasche liegen. Früher kamen Vorschläge nur, solange die Karte am Telefon offen und sichtbar war — am Motorrad also praktisch nie. Jetzt arbeitet der Vorschlagsdienst auch dann, wenn die App ausschließlich über Android Auto läuft. Damit das möglich ist, bleibt die Ortung im Hintergrund aktiv, solange ein Autoschirm verbunden ist UND die Rundtouren eingeschaltet sind. Wird der Autoschirm getrennt oder der Schalter umgelegt, schaltet sich die Ortung wie bisher ab — die Akkulaufzeit ohne Fahrzeug bleibt also unverändert. Auch der Rundtouren-Schalter auf Android Auto wirkt sofort, bei gesperrtem Telefon genauso wie bei entsperrtem.

Nicht jede Head-Unit zeigt solche Einblendungen an. Kann sie es nicht, geht der Vorschlag trotzdem nicht verloren: Es erscheint eine kurze Meldung, und im Hauptmenü von Android Auto steht eine Kachel Rundtour, solange der Vorschlag gilt — darüber nimmst du ihn an.

Fehlt die Offline-Karte der Region, in der du gerade fährst, kann der Vorschlagsdienst nichts rechnen. Läuft die App ausschließlich über Android Auto — die Karte am Telefon war seit dem App-Start nicht offen —, sagt der Autoschirm das einmal je Fahrt, statt stumm zu bleiben; hattest du die Karte am Telefon zwischendurch offen, bleibt der Hinweis wie bisher aus. Und: Ein bewusstes „Später“ senkt die Bewertung von POI-Zielen, sie werden danach seltener vorgeschlagen — Pässe und die Heimreise tragen gar keine Bewertung, und ein Vorschlag, den du nie zu sehen bekommen hast und der von selbst abläuft, ändert ohnehin nichts.

Siehe auch: Einfach losfahren: die Idee · Unterwegs: was wann passiert · Rundtour-Vorschläge auf Android Auto · Android Auto heute — CarPlay in Vorbereitung

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