ReLive: Dein Film aus Track und Route
Mit ReLive verwandelst du jeden Track und jede Route in einen kleinen Film — angelehnt an die bekannte App „Relive“: Die Kamera fliegt den Verlauf in geneigter 3D-Ansicht über dem Satellitenbild ab, während sich die Strecke in TDM-Orange aufbaut. Am Anfang steht eine Übersicht mit Namen und Distanz, am Ende das TD-Logo. Du startest die Animation über „Track animieren“ in der Track-Detailseite oder „Route animieren“ im Routen-Editor; ReLive ist ein Pro-Feature.
Es gibt zwei Wege: Die Live-Animation spielt den Flug direkt in der App ab. „Video erstellen“ rendert daraus ein echtes MP4 — Bild für Bild mit dem Hardware-Encoder deiner Plattform, ohne Tonspur. Unter Windows landet es in Videos\TDM, auf Android zusätzlich in der Galerie, auf iPhone und Mac im App-Ordner — nach dem Rendern kannst du es direkt öffnen oder teilen.
Damit der Flug flüssig läuft, lädt TDM vor dem Start die Satelliten- und Höhenkacheln entlang der Strecke vor (mit Fortschrittsanzeige) — danach funktioniert die Animation auch im Funkloch. Kleiner Hinweis: Die Start-, Ziel- und Via-Nadeln sind in der Live-Animation zu sehen, im exportierten Video derzeit noch nicht.
Siehe auch: Die Animations-Einstellungen im Detail · Track oder Route? Der kleine, große Unterschied · 3D-Rundflug: Eiger, Mönch & Jungfrau
Die Animations-Einstellungen im Detail
Vor dem Start öffnet sich die Einstellungsseite — jede Änderung merkt sich TDM fürs nächste Mal:
- Ausrichtung — Querformat (Video 1280×720) oder Hochformat (720×1280), etwa für Social-Media-Stories.
- Ausrichtung der Karte — „Perspektive“: die Kamera dreht sich in Fahrtrichtung; „Nach Norden“: flache Draufsicht, Neigung und Folgemodus sind dann gesperrt.
- Dauer (1–10 min, ab Werk 3) — Länge der Live-Animation; die gesamte Strecke wird exakt in dieser Zeit abgeflogen.
- Videolänge (10–180 s, ab Werk 60) — Länge des MP4, unabhängig von der Live-Dauer; sie verteilt sich auf Intro, Anflug, Flug, Abflug und Abspann.
- Bildrate (15–60 fps, ab Werk 30) — mehr Bilder pro Sekunde = flüssiger, aber längeres Rendern und größere Datei.
- Höhe der Kamera (1000–11000 m, ab Werk 6000) — die konstante Flughöhe über der Strecke.
- Neigungswinkel (0–75°, ab Werk 62) — wie schräg die Kamera aufs Gelände schaut; mit 3D-Gelände auf 55° begrenzt.
- Trägheit der Kamera (1–100, ab Werk 50) — glättet die Schwenks: niedrig = direkt, hoch = weich wie am Kamerakran.
- Folgemodus — Kamera hinter, vor, links oder rechts der Fahrt; „Auto“ wechselt die Perspektive im Verlauf des Flugs.
- Kartenansicht — Satellit (ab Werk), Hybrid, Straße, Gelände, TopPlus, Schummerung oder HERE Topo Day.
- 3D-Gelände — echtes Höhenrelief unter der Kamera; nur für sehr schnelle Hardware geeignet.
Siehe auch: ReLive: Dein Film aus Track und Route · Höhenmodell, Schummerung und 3D