TDM läuft auf Android Auto vollständig: Karte, Ziele, Navigation mit Ansagen, Simulation und die KAKIMOTO-Rundtouren – alles am Autobildschirm, das Telefon bleibt in der Tasche. Diese Seite zeigt, was der Autobildschirm heute kann.
Wer TDM vor allem im Auto nutzt, wählt beim ersten Start Android Auto als bevorzugte Nutzung. Im vereinfachten Modus zeigt das Telefon dann nur noch eine kleine Startseite – Verbindungsstand und vier Kacheln; Karte, Ziel, Ansagen und Rundtour-Vorschläge laufen auf dem Autobildschirm. Am Autobildschirm fehlt dabei nichts, und auch am Telefon wird nichts weggenommen: „Alle Funktionen“ öffnet die komplette App mit einem Tipp. Umschalten kannst du jederzeit unter Einstellungen > System > Auto-Startseite.
Unter „Wohin?“ findest du die Suche, Zuhause und Arbeit, die letzten Ziele und letzten Suchen, „Meine Orte“ (deine gepinnten POIs) sowie Tankstellen, Ladestationen, Restaurants und Cafés in der Nähe – jeweils mit Entfernung und einem Symbol, ob das Ziel voraus liegt oder schon passiert ist. Die letzten Ziele lassen sich am Autobildschirm mit zwei Tipps löschen.
Gespeicherte Routen und Tracks starten direkt vom Autobildschirm – auch die aus der TD-Cloud. Eine geladene Route bleibt nach dem Stoppen sichtbar und kann neu gestartet oder simuliert werden. Die Info-Seite zeigt Länge, Ziel, Stopps und den Freigabe-Code der Tour, mit dem Mitfahrer dieselbe Route laden. Mit „Anzeigen“ siehst du eine Route oder einen Track erst einmal an, ohne etwas zu starten; der Überblick zeigt dabei die ganze Linie.
Abbiegehinweise, Restzeit und Ankunft, Tacho, 3D-Ansicht, Karte in Fahrtrichtung, Verkehrslage, Sperrungen und automatische Neuberechnung. Die Ansagen kommen in der Sprache der App – sie lässt sich direkt am Autobildschirm umschalten.
Eine geladene Route oder ein Track lässt sich am Schreibtisch abfahren – mit Ansagen, Manöverkarte und Tacho, als sei man unterwegs. Die Simulation braucht ein Ziel: Ist nichts geladen, sagt sie genau das, statt sich eine Demo-Route auszudenken. Wie schnell simuliert wird, stellst du direkt daneben unter „Tempo / Simulation“ ein – Stufe 1 ist Echtzeit, darüber beginnt der Zeitraffer. Läuft nur der Autobildschirm, fährt Stufe 1 durchgehend mit 50 km/h, weil ohne Telefonoberfläche kein Tempolimit abgefragt wird.
Nur die POIs, die du in der App gepinnt hast, erscheinen auf der Autokarte und in „Meine Orte“ – so bleibt die Karte im Auto ruhig, auch wenn ein Import tausende Punkte gebracht hat. Ein Schalter im Auto blendet sie ein und aus.
Losfahren ohne Plan: KAKIMOTO schlägt unterwegs Ziele in Fahrtrichtung vor – Pässe, Sehenswürdigkeiten, Cafés, Bikertreffs – jeweils mit fertig gerechneter Kurvenroute. Der Vorschlag erscheint am Autobildschirm; ein Tipp startet die Navigation. Das Routing arbeitet vollständig offline. Die Vorschläge erreichen dich auch mit gesperrtem Telefon in der Tasche: Dafür bleibt die Ortung im Hintergrund aktiv, solange ein Autoschirm verbunden und die Rundtouren eingeschaltet sind.
Presets wechseln am Autobildschirm die ganze App-Konfiguration. Die Trackaufzeichnung startet und stoppt im Auto; Ansagen, Töne, Tacho, 3D, Fahrtrichtung und Sprache stehen als Schalter bereit. Die Kacheln des Automenüs stehen in der Reihenfolge, in der man im Auto nach ihnen greift; Kacheln, die gerade nichts bewirken würden, bleiben weg.
Android Auto begrenzt Listen auf wenige Einträge und die Zahl gestapelter Bildschirme; lange Listen blättern deshalb seitenweise. Freie Karteneingaben, Routenplanung mit vielen Zwischenzielen und Einstellungen im Detail bleiben am Telefon.